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26.03.2015

Vielfalt hat ein Zuhause: Rheinland-Pfalz präsentiert sich auf der Landesgartenschau

Vielfalt hat ein Zuhause: Rheinland-Pfalz‘ – unter diesem Motto präsentiert sich das Land auf der Gartenschau in Landau, die am 17. April ihre Tore öffnet. „Die Besucherinnen und Besucher der Landesgartenschau können auf Entdeckungsreise durch Rheinland-Pfalz gehen und sich interaktiv, mit verschiedenen Medien informieren“, stellte Umweltstaatssekretär Thomas Griese am Donnerstag beim Besuch der Landespräsentation fest.

Kurz vor Fertigstellung der Ausstellung unternahm der Staatssekretär und Landesbeauftragte für die Gartenschau gemeinsam mit dem Geschäftsführer Matthias Schmauder und dem Landauer Bürgermeister Thomas Hirsch einen ersten Proberundgang. Grieses Fazit: „Die Besucher werden überrascht, unterhalten und informiert. Sie können sich quer durch die Landkarte vom Nationalpark-Hunsrück-Hochwald bis ins Mittelrheintal bewegen oder durch die Landesgeschichte reisen.“ Ein Ausblick fragt: ‚Wie wollen wir in Zukunft leben‘ und stellt unter anderen Projekte zum Leben im Alter, gesunder Umwelt, guter Ernährung oder Energiegewinnung vor.

Selbsterklärende Module führen die Ausstellungsbesucher in sechs Bildern, „weltoffen und vielfältig“, „innovativ“, „nachhaltig und sozial“, „kreativ“, „couragiert“ und „schön“, durch das Land, beschreibt der Staatssekretär. „Von Anfang an war es dabei unser Ziel, allen Besuchern einen Zugang zu ermöglichen. Wir haben der Barrierefreiheit unser besonderes Augenmerk gewidmet“, so Griese. Barrierefreiheit sei mehr als die Rampe statt einer Treppe. Informieren, Reden, Orientieren und Verstehen gehöre dazu. Die Ausstellung biete ein taktiles Leitsystem, Audioausgaben, Videos in Gebärdensprache oder auch Texte in leichter Sprache an.

„Eine Landesgartenschau ist nicht nur eine wunderbare Schau der Gärten und Blumen, sie ist auch ein Motor für die gastgebende Stadt Landau und die gesamte Region“, sagte Griese. „In Landau können wir bereits heute sehen, dass die Gartenschau neue Impulse für Wirtschaft, Infrastruktur und Lebensqualität setzt“, so der Staatssekretär.