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16.03.2015

Über 260.000 Frühlingspflanzen eingesetzt

Gartenschauen haben zwei Jahreszeiten, die sich in der saisonalen Bepflanzung der Wechselflorflächen zeigen. Für die Frühjahrsbepflanzung wurden auf der Landesgartenschau Landau über 260.000 Pflanzen in die Erde gebracht, damit die Großveranstaltung pünktlich zur Eröffnung am 17. April 2015 aufblüht. Tatkräftig unterstützt wurden die Gärtner in Landau von der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Ulrike Höfken die engagiert zum Spaten griff.

Mehr als 4.000 m2 Wechselflorfläche erwarten die Besucher auf der Landesgartenschau in Landau. Ein Meer aus Blüten wird stimmungsvoll über das Gelände der größten rheinland-pfälzischen Veranstaltung des Jahres 2015 führen und Inspirationen für die Gestaltung des eigenen Gartens geben. Der Frühlingsflor besteht unter anderem aus Tulpen, Stiefmütterchen und Akeleien. Bereits im vergangenen Herbst wurden 180.000 Blumenzwiebeln in die weitläufigen Beetflächen auf der Landesgartenschau gesteckt, da sie Frost als Wachstumsauslöser benötigen. Vom 11. bis zum 16. März wurden weitere 80.000 Frühjahrspflanzen in den Boden gebracht – damit fand die letzte noch ausstehende Pflanzmaßnahme vor der Eröffnung der Landesgartenschau ihren Abschluss. Tatkräftige Unterstützung erhielten die Gärtner in Landau von der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Ulrike Höfken, die beherzt zum Spaten griff. Die Politikerin ist vom Konzept der Landesgartenschau überzeugt. „Rechtzeitig zum Frühlingsbeginn erblüht die Landesgartenschau in Landau. Der überdurchschnittliche Kartenvorverkauf zeigt, dass die gesamte Region hinter diesem Großereignis steht und die Vorfreude groß ist“, so Höfken. Landesgartenschauen seien ein bewährtes Instrument, um Konversionsmaßnahmen und städtebauliche Sanierungsaufgaben nachhaltig zu lösen: „In Landau können wir bereits heute sehen, dass dieses Projekt entscheidende Zukunftsimpulse für die Stadt und die ganze Region setzt“. Landaus Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer dankte der Ministerin stellvertretend für die Unterstützung des Landes: „Die Landesgartenschau ist ein städtebauliche Entwicklungsmotor, der Landau nachhaltig verändert hat. Ohne die großzügige Unterstützung des Landes wäre diese Entwicklung nicht möglich gewesen“, so das Landauer Stadtoberhaupt.

Die Blütenfarben des Wechselflors wurden so gewählt, dass sie farblich mit den Ausstellungsbeiträgen auf dem Gartenschaugelände harmonieren. Der Schwerpunkt liegt auf neutralen Farben wie blau, weiß und violett, die den Besucher ansprechen, ohne das Gelände optisch zu dominieren. Im Juni müssen die Frühlingspflanzen der Sommerbepflanzung weichen, die an ihrer Stelle in die Wechselflorflächen eingesetzt wird. Sie ist bis zum Ende der Gartenschau zu sehen und verändert im Laufe der Monate ihr Erscheinungsbild: Während die Gräser bereits im Juni blühen, werden die Dahlien erst im Spätsommer in voller Blüte stehen. Damit wird der Besuch der Landesgartenschau immer wieder zu einem neuen Erlebnis, wie Geschäftsführer Matthias Schmauder betont: „Das Landesgartenschaugelände wird sich vom 17. April bis zum 18. Oktober den Jahreszeiten entsprechend verändern und lädt damit immer wieder zu neuen Entdeckungsreisen ein – ein guter Grund, sich eine Dauerkarte zu kaufen.