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25.04.2014

Staatssekretär Dr. Griese pflanzt Traubeneiche in der Kinder- und Jugendfarm

Am 25. April pflanzte Staatssekretär Dr. Thomas Griese gemeinsam mit Landaus Bürgermeister Thomas Hirsch eine Traubeneiche in der Kinder und Jugendfarm der Landesgartenschau. Die Traubeneiche hat eine hohe Bedeutung für das Ökosystem und wurde zum Baum des Jahres 2014 ernannt.

Über hohen Besuch konnte sich Dagmar Flörchinger, 1. Vorsitzende der Kinder- und Jugendfarm Landau, am 25. April freuen: Der rheinland-pfälzische Staatssekretär Dr. Griese besuchte die pädagogische Einrichtung auf dem Gartenschaugelände und pflanzte eine Traubeneiche. Der Staatssekretär bezeichnete die Einrichtung als ein vorbildliches Beispiel für einen außerschulischen Lernort: „Die Kinder- und Jugendfarm bietet dem Landauer Nachwuchs jede Menge Raum zur Freizeitgestaltung. Dabei erlernen sie auf spielerische Art und Weise den unbeschwerten Umgang mit der Natur“. 2011 hatte Flörchinger bei der Geschäftsleitung der Landesgartenschau und Landaus Bürgermeister Hirsch den Antrag zum Bau der Kinder- und Jugendfarm gestellt. Die pädagogische Einrichtung wird 6-14jährigen kreative Freizeitbeschäftigungen anbieten und ihnen die Natur näher bringen. Bürgermeister Hirsch musste nicht lange überzeugt werden: „Die Kinder- und Jugendfarm ist eine wertvolle Einrichtung, die den verantwortlichen Umgang miteinander vermittelt und das pädagogische Angebot in Landau bereichert“. Seit April 2013 wird eine ehemalige Schrebergartensiedlung, die auf dem Gelände der Landesgartenschau liegt, zur Kinder- und Jugendfarm umgestaltet.

Landesgartenschau-Geschäftsführer Matthias Schmauder bedankte sich bei allen ehrenamtlichen Helfern der Kinder- und Jugendfarm für ihr Engagement sowie bei der grünen Stadtratsfraktion für die Baumspende: „Die Traubeneiche hat eine wichtige Funktion in unserem Ökosystem und wurde daher zum Baum des Jahres 2014 ernannt. Mein Dank gilt der grünen Stadtratsfraktion, die die Pflanzung des Baums mit ihrer Spende möglich gemacht hat“. Im Rahmen seines Besuchs überreichte der Staatssekretär auch den Bewilligungsbescheid der Landesregierung zur Kampfmittelräumung auf dem Gartenschaugelände. Damit sind 80% der bei der Landesgartenschau anfallenden Kosten für die Kampfmittelsuche gedeckt. Bürgermeister Hirsch und Geschäftsführer Schmauder sprachen ihre große Dankbarkeit für diese Unterstützung aus, ohne die die Fortsetzung der Landesgartenschau gefährdet gewesen wäre. Im Anschluss an die Baumpflanzung besichtigte Dr. Griese den Ausstellungsbeitrag von Landesforsten Rheinland-Pfalz auf dem Gelände der Landesgartenschau. Der „HeimatWald“ besteht aus einem stilisierten Wald mit über 70 Baumstämmen, die senkrecht in den Boden eingelassen werden und so eine Rauminstallation mit Fernwirkung bilden.