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15.09.2014

Spatenstich für den Bau des Steinzeitgartens

Das Museum Herxheim gestaltet im Ausstellungsbereich der Landesgartenschau Landau einen 320 qm großen Steinzeitgarten. Im Zentrum des Beitrags wird der Nachbau eines steinzeitlichen Langhauses stehen. Am 15. September erfolgte der Spatenstich für den Bau des Steinzeitgartens. 2015 soll der Ausstellungsbeitrag zu einem Besuchermagneten auf der Landesgartenschau werden.

15 Meter lang und 5 Meter hoch wird die Rekonstruktion eines steinzeitlichen Langhauses auf der Landesgartenschau in Landau. Damit hat der Nachbau die Originalgröße jungsteinzeitlicher Häuser und auch bei der Materialauswahl verwenden Dr. Alexander Gramsch und sein Team vom Museum Herxheim ausschließlich Materialien aus der damaligen Zeit wie Holz, Weidenruten und Lehm. Das Langhaus steht im Mittelpunkt des 320 m2 großen Steinzeitgartens auf der Landesgartenschau, in dem die Besucher die Anfänge der Kulturlandschaft erleben können. So zeigt der Ausstellungsbeitrag Pflanzen, die von den ersten Bauern nach Europa eingeführt wurden und eine dauerhafte Ansiedlung der Menschen möglich machten. Am 15. September wurde mit einem Spatenstich der Startschuss zum Bau des Steinzeitgartens auf dem Gartenschaugelände gegeben. Dabei bedankte sich Dr. Gramsch, Leiter des Museums Herxheim, bei den vielen ehrenamtlichen Helfern und der Politik für die Unterstützung zur Realisierung des Projektes. Landaus Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer bezeichnete den Steinzeitgarten als einen Beitrag, in dem Geschichte lebendig wird und als eine Bereicherung für die Landesgartenschau. Auf eine nachhaltige Förderung des Tourismus in der Südpfalz durch die Landesgartenschau hofft der Herxheimer Bürgermeister Franz Ludwig Trauth. Projekte wie der Steinzeitgarten seien Paradebeispiele für das vielschichtige kulturelle Angebot in der Region und würden Lust auf Folgebesuche machen. Landesgartenschau-Geschäftsführer Matthias Schmauder sieht in dem Steinzeitgarten einen Beleg für die Angebotsvielfalt der größten Landesveranstaltung des Jahres 2015 und prophezeite ihm eine Zukunft als Besuchermagnet.