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22.10.2014

Sozialminister Alexander Schweitzer besichtigt Gelände der Landesgartenschau Landau

Mit Wegen ohne Hindernisse wird die Landesgartenschau Landau 2015 zu einer Veranstaltung für jedermann. Davon überzeugten sich der rheinland-pfälzische Sozialminister Alexander Schweitzer und der Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen, Matthias Rösch, bei einer gemeinsamen Geländebesichtigung. Schweitzer zeigte sich zufrieden mit der barrierearmen Gestaltung der Gartenschau.

Die Landesgartenschau Landau 2015 soll eine Veranstaltung für alle Menschen werden - unabhängig von Alter oder körperlichen Beeinträchtigungen. Das Gartenschaugelände wurde gezielt barrierearm gestaltet, um die Bedürfnisse aller Besucher zu berücksichtigen, wie Matthias Schmauder und Karin Bommersheim von der Landesgartenschau-Geschäftsleitung erläuterten: „Wir wollen allen Besuchern ermöglichen, eine unbeschwerte Zeit zu verbringen, daher wurde die Landesgartenschau so barrierearm wie möglich gestaltet“. Beispiele dafür gibt es viele: In unmittelbarer Nähe zum Eingang »Blütenpromenade« stehen Behindertenparkplätze zur Verfügung und gegen Gebühr können Rollstühle ausgeliehen werden. An den Eingängen und in den gastronomischen Einrichtungen finden sich behindertengerechte Sanitäranlagen. Bei einer Rundfahrt mit dem »Gartenschau-Express« kann sich der Besucher entspannt zurücklehnen und die blumigen Aussichten genießen. Auch Personen mit eingeschränkter Sehkraft werden sich auf der Landesgartenschau Landau zurechtfinden. Der Online-Auftritt ist ebenfalls barrierearm gestaltet: Der Seitenkontrast kann individuell per Mausklick erhöht werden, sodass auch Menschen mit Seheinschränkungen die Homepage lesen können.

Sozialminister Alexander Schweitzer verschaffte sich nun einen eigenen Eindruck vom Gelände der Landesgartenschau Landau. Gemeinsam mit Matthias Rösch, dem Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen, ließ er sich von Landaus Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer und der Geschäftsleitung der Landesgartenschau über das Gelände führen. Schweitzer zeigte sich beeindruckt von den umfassenden Lösungen zur Barrierefreiheit auf der Landesgartenschau: „Auch wenn es schwierige Themen gibt, wie beispielsweise beim Zugang zum Aussichtsturm, werden mit den Verbänden von Menschen mit Behinderungen gemeinsam Lösungen entwickelt“, betonte der Minister. Matthias Rösch freute sich, dass eine Gruppe von Menschen mit Behinderungen aus dem Wohnheim Bethesda Landau mitten in das neue Wohnquartier einziehen soll. „Damit wird deutlich, dass Barrierefreiheit und Inklusion zusammen umgesetzt werden. Das ist ein wichtiges Signal für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Rheinland-Pfalz“, so der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen. Landaus Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer sieht seine Stadt auf einem guten Weg hin zur barrierearmen Stadt: „Landau ist die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung ein besonderes Anliegen. Unser Fokus liegt auf einer barrierefreien Stadtentwicklung, die niemanden ausschließt und gewährleistet, dass sich jeder frei und sicher bewegen kann“.