Zurück

18.02.2013

In Landaus Fußstapfen treten

Knapp 1 Jahr vor Eröffnung der Landesgartenschau Landau gibt es bereits Interessenten für die Nachfolge. Die Städte Bad Kreuznach, Bitburg, Neuwied und Worms wollen in die Fußstapfen Landaus treten und haben am 15.02.2013 bei der Projektgesellschaft Landesgartenschau Rheinland-Pfalz ihr Interesse an der Ausrichtung der nächsten Landesgartenschau bekundet.

„Eine Landesgartenschau ist eine ungemeine Bereicherung – sie ist ein Motor für städtebauliche Maßnahmen und verändert das Erscheinungsbild im Rekordtempo“, betonte Landaus Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer bei der Begrüßung seiner Kollegen aus Bad Kreuznach und Neuwied. Die beiden Städte wollen die Nachfolge Landaus antreten und von der Innovationskraft des Großprojekts Landesgartenschau profitieren. Die Projektgesellschaft Landesgartenschau Rheinland-Pfalz spricht gegenüber dem Ministerrat der rheinland-pfälzischen Landesregierung eine Empfehlung über den Schauplatz der nächsten Landesgartenschau aus. Neben Bad Kreuznach und Neuwied interessieren sich auch Worms und Bitburg für die Ausrichtung der nächsten Landesgartenschau. Auch diesen Städten steht die Projektgesellschaft Landesgartenschau Rheinland-Pfalz bei Bedarf mit Rat und Tat zur Seite.

Die Stadtoberhäupter von Neuwied und Bad Kreuznach präsentierten Wilhelm Spatz und Welmar Rietmann, Geschäftsführer der Projektgesellschaft Landesgartenschau Rheinland-Pfalz, ihre Konzepte und Ideen. Matthias Schmauder, Geschäftsführer der Landesgartenschau Landau, erläuterte das Potential von Gartenschauen anhand des Beispiels der Landesgartenschau Landau und verschwieg auch nicht die Herausforderungen: „Selbstverständlich kostet eine Gartenschau Geld und Engagement, der Mehrwert überwiegt jedoch ganz eindeutig“. Er betonte die Nachhaltigkeit des Projekts und bezeichnete es als eine Investition in die Zukunft. Landaus Oberbürgermeister Schlimmer teilte Schmauders Einschätzung und unterstrich die Zustimmung für das Großprojekt innerhalb der Landauer Bevölkerung.