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23.07.2015

Halbzeitbilanz fällt positiv aus

Mehr als 435.000 Gäste haben die Großveranstaltung in Landau bis zur Halbzeit besucht, die seit dem 17. April ihre Pforten geöffnet hat. Die Landesgartenschau-Verantwortlichen zeigten sich sehr zufrieden mit dem bisherigen Besucherzuspruch.

„Ich freue mich, dass unsere Gartenschau von den Menschen aus Nah und Fern so gut angenommen wird“, so Landaus Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer. Auffällig ist der große Zuspruch aus der Region, der sich unter anderem in über 19.000 verkauften Dauerkarten widerspiegelt. Rückmeldungen der Besucher zeigen, dass die große Angebotsvielfalt der Landesgartenschau ausschlaggebend für deren Erfolg ist: Egal ob Gartenliebhaber, Sportbegeisterter oder Kulturinteressierter – hier kommt jeder auf seine Kosten. Zu den gärtnerischen Hauptattraktionen der Landesgartenschau gehören die Hallenschauen mit insgesamt 18 farbenprächtigen Ausstellungen. Die gesamte Palette gärtnerischen Könnens erlebt der Besucher an Hand von zehn Gartenkabinetten. Jeder dieser Themengärten ist ein kleines, in sich abgeschlossenes Kunstwerk. Im 1.000 m2 großen Dahlienlabyrinth ist der Weg das Ziel: Bei ihrem Gang durch diesen floralen Irrgarten erleben die Besucher zurzeit mehr als 200 unterschiedliche Dahliensorten, die in den verschiedensten Farben blühen. Neben den prachtvollen Gartenanlagen erweist sich auch das abwechslungsreiche Unterhaltungsprogramm als Publikumsmagnet. Die Konzerte von den Dicken Kindern, der Münchener Freiheit und Elaiza sowie die Aufführung von Carmina Burana zogen jeweils mehrere tausend Zuschauer in ihren Bann. Für genügend Abwechslung und ausgelassene Freude bei den Kindern sorgen die zahlreichen Spielanlagen, die über das gesamte Gartenschaugelände verteilt sind.

Auch auf Seiten der Landesgartenschau ist man mit dem bisherigen Verlauf der größten rheinland-pfälzischen Veranstaltung des Jahres 2015 zufrieden. „Wir erhalten täglich positive Rückmeldungen von Gartenschau-Besuchern und Reiseveranstaltern aus dem gesamten Bundesland und darüber hinaus“, so Matthias Schmauder und Karin Bommersheim von der Landesgartenschau-Geschäftsleitung. Mit Blick auf die anstehenden Sommerferien stellen sie fest: „Wir sind die Alternative für alle Daheimgebliebenen.“ Auf Besucherkritik aus der Anfangsphase der Landesgartenschau wurde von den Verantwortlichen zeitnah reagiert. So wurde beispielsweise die Beschilderung erweitert, um die Anfahrt zu erleichtern. Verbessert wurde auch das gastronomische Angebot, der Hauptcaterer hat sowohl die Preise als auch die Öffnungszeiten angepasst.

Die Erfolge der Landesgartenschau sind bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt unübersehbar. Das Erscheinungsbild Landaus hat sich im Rahmen der Großveranstaltung nachhaltig verändert. Noch vor wenigen Jahren wurde der Transformationsprozess der ehemaligen Kaserne „Estienne et Foch“ als Generationenaufgabe angesehen - heute gilt Landau als Vorbild der wegweisenden Stadtentwicklung. Es ist beachtlich, wie durch das Instrument Landesgartenschau nicht nur das ehemalige Kasernenareal „Estienne et Foch“, sondern die ganze Stadt aufgewertet wurde“, sagte Oberbürgermeister Schlimmer.