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22.04.2014

Gartenschauen als Entwicklungsmotoren

Am 15. April 2011 öffnete die erste Bundesgartenschau in Rheinland- Pfalz ihre Tore und begeisterte in Koblenz mehrere Millionen Besucherinnen und Besucher. Aus diesem Anlass stellt der SPD- Landesvorsitzende Roger Lewentz nochmals die positiven Effekte von Gartenschauen auf die ausrichtenden Städte und Kreise dar.

„Eine Gartenschau taucht die Städte über einige Monate in ein buntes Farbenmeer. Viel wichtiger ist aber, dass Gartenschauen regelrechte Motoren für die Entwicklung und eine nachhaltige Gestaltung der Städte und Regionen sind. Das haben wir in Koblenz auf das Beste erleben dürfen. Bis heute strahlt die Stadt eine unglaublich positive Stimmung aus, die zu großen Teilen auf dieses Sommermärchen im Jahr 2011 zurückzuführen ist“, sagte Roger Lewentz.
Auch wirtschaftlich sei die Bundesgartenschau ein voller Erfolg gewesen und zahle durch einen gestärkten Tourismus in der Region heute noch ein, so Lewentz weiter. Joachim Hofmann- Göttig, Oberbürgermeister der Stadt Koblenz, unterstreicht, dass die Koblenzer Bundesgartenschau nicht nur ein überaus erfolgreiches Großereignis mit über 3,5 Millionen Besucherinnen und Besuchern, sondern auch ein Meilenstein für die Stadtentwicklung gewesen sei.
„Wie nachhaltig die BUGA in Koblenz gewesen ist, zeigt sich in allem, was bis heute erfolgreich geblieben ist: die Seilbahn, die umgestalteten Rheinpromenaden, das Schloss und die Schlossstufen als besonderer Anziehungspunkt, die Festung mit Festungspark und Aussichtsplattform und vieles mehr! Die Stadt und die Region werden davon noch in vielen Jahren profitieren“, so Hofmann- Göttig.
Wichtige Impulse gehen auch von den zahlreichen Landesgartenschauen in Rheinland- Pfalz aus. Im Jahr 2004 fand die Landesgartenschau in Trier statt. Die positiven Auswirkungen spürt die Römerstadt noch heute.
„Trier konnte vor zehn Jahren erfolgreich die Landesgartenschau ausrichten, die der Stadt bis heute große Schritte nach vorne ermöglicht. Der Tourismus, die Stadtentwicklung und
- planung profitierten von dem unvergessenen Event. Der umgestaltete Petrisberg wurde zudem zu einem attraktiven Naherholungsgebiet. Bis heute wurden auf dem Konversionsgebiet sage und schreibe 450 Millionen Euro investiert. Man kann sagen: Die Landesgartenschauen verhelfen unseren Städten zu einem neuen Frühling!“, so Klaus Jensen, Oberbürgermeister von Trier.