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16.12.2014

Freundeskreis Ruhango-Kigoma spendet Baum

Seit mittlerweile 30 Jahren verbindet Landau und die ruandische Stadt Ruhango eine Stadtpartnerschaft. Der Freundeskreis Ruhango-Kigoma hat das Jubiläum jetzt zum Anlass genommen, einen Lederhülsenbaum für das Gelände der Landesgartenschau Landau zu spenden. Der Baum soll stellvertretend für die Freundschaft der beiden Städte stehen.

1984 beschloss der Stadtrat in Landau, eine Partnerschaft mit der ruandischen Stadt Kigoma einzugehen. Seitdem ist viel geschehen, unter anderem wurden 2002 die Grenzen in Ruanda durch eine Kommunalreform neu geordnet – die Partnergemeinde Landaus heißt nun Ruhango. Die intensive Partnerschaft zwischen den beiden Städten wird zu Recht als kleine Erfolgsgeschichte bezeichnet. In Landau hat sich insbesondere der Freundeskreis Ruhango-Kigoma e.V. um die Freundschaft verdient gemacht. Er unterstützt die afrikanische Partnergemeinde auf vielfältige Weise im Rahmen von Hilfsprojekten mit den Schwerpunkten Bildung, Ausbildung und Gesundheitsförderung. Anlässlich des 30. Jubiläums der Stadtpartnerschaft hat der Freundeskreis Ruhango-Kigoma am 16.12.2014 einen Lederhülsenbaum auf der Landesgartenschau Landau gespendet. Gerlinde Rahm, 1. Vorsitzende des Freundeskreis Ruhango-Kigoma, sieht in dem Baum ein Symbol für die Verbundenheit zwischen der Südpfalzmetropole und der ruandischen Stadt: „Wie der Baum soll die Freundschaft von Landau und Ruhango weiter wachsen und neuen Blüten entwickeln“. Landaus Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer dankte dem Freundeskreis Ruhango-Kigoma für die Baumspende und hob den völkerverbindenden Charakter der Landesgartenschau hervor: „Wie Landau wird auch unsere Landesgartenschau mit dem Interkulturellen Garten und den Gärten unserer Partnerstädte Ruhango, Ribeauvillé und Haguenau ein multikulturelles Gesicht haben“, so das Stadtoberhaupt.