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10.04.2014

Erfahrungsaustausch auf der Landesgartenschau Landau

Im April wurde Landau zum Austragungsort einer »Gartenschautagung«. Vertreter der Gartenschauen und Grünprojekte 2015 aus der Havelregion, Schmalkalden, Oelsnitz, Mühlacker, und Alzenau waren der Einladung ihrer Landauer Kollegen gefolgt und tauschten Erfahrungen aus. Zukünftig wollen sie noch enger zusammenarbeiten. Bei einer Führung über das ehemalige Kasernenareal zeigten sich die Besucher begeistert vom künftigen Gartenschaugelände mit seinen historischen Gebäuden.

2015 wird ein großes Gartenschaujahr: Neben Landau werden Schmalkalden, Havelregion, Oelsnitz, Mühlacker und Alzenau zu Austragungsorten gärtnerischer Ausstellungen. Zum Erfahrungs- und Gedankenaustausch hatte die Geschäftsleitung der Landesgartenschau Landau ihre Kolleginnen und Kollegen Anfang April zu einer Tagung in die Südpfalz eingeladen. Landaus Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer gegrüßte die Gäste: „Von einer Zusammenarbeit wird unsere Landesgartenschau profitieren“, ist sich das Stadtoberhaupt sicher. Beim gemeinschaftlichen Rundgang über das Landauer Gartenschaugelände zeigten sich die Besucher beeindruckt von der historischen Kulisse des ehemaligen Kasernenareals. Die Gebäude stammen teilweise noch aus dem 19. Jahrhundert und verleihen dem Gelände einen einzigartigen Charakter. Bei der Geschäftsleitung der Landesgartenschau Landau ist man sich der Bedeutung der Gebäude bewusst: „Die historischen Kasernengebäude in Verbindung mit moderner Architektur sind ein Alleinstellungsmerkmal unserer Landesgartenschau und erzeugen eine ganz besondere Atmosphäre“, so Matthias Schmauder und Karin Bommersheim.

Beim Erfahrungsaustausch wurde schnell deutlich, dass Gartenschauen unabhängig von ihrem Austragungsort vor ähnlichen Herausforderungen stehen. In vielen Bereichen, zum Beispiel dem Ticketing oder der Gastronomie, ergeben sich ähnliche Fragestellungen. Durch den Erfahrungsaustausch mit den Vertretern der anderen Gartenschauen erhielten die Tagungsteilnehmer zahlreiche Anregungen und Inspirationen für das eigene Projekt. Neben dem Austausch stand die Suche nach Kooperationsmöglichkeiten zwischen den Gartenschauen auf dem Programm. Die Teilnehmer der Veranstaltung waren sich schnell einig, dass eine Zusammenarbeit in vielen Bereichen sinnvoll ist. Insbesondere dem Marketingbereich wurde großes Potential für eine erfolgsversprechende Zusammenarbeit bescheinigt. So wurde bereits beschlossen, dass Dauerkartenbesitzer die anderen Gartenschauen jeweils einmal kostenlos besuchen dürfen. Zukünftig wollen die Gartenschauen noch enger zusammenarbeiten und – wo es sinnvoll erscheint - Aktivitäten bündeln. Die nächste Einladung wurde bereits von Schmalkalden für den Oktober diesen Jahres ausgesprochen.