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01.10.2013

Delegation der BUGA Heilbronn 2019 besucht Landesgartenschau

Erfahrungsaustausch auf der Landesgartenschau: Eine Delegation der BUGA Heilbronn 2019 besuchte die Landauer Kollegen, um von deren Erfahrungen zu profitieren. Bei einer Führung über das Landauer Gartenschaugelände zeigten sich die Heilbronner begeistert von den historischen Gebäuden auf dem ehemaligen Kasernenareal.

2019 wird Heilbronn zum Austragungsort der Bundesgartenschau. Verantwortlich für die Umsetzung des ehrgeizigen Projekts ist Hanspeter Faas, Geschäftsführer der BUGA Heilbronn und ein Gartenschauexperte mit über 30 Jahren Berufserfahrung. Zum Ideen- und Gedankenaustausch waren die Heilbronner zu den Kollegen nach Landau gereist. Beim Rundgang über das Gartenschaugelände zeigten sich die Besucher beeindruckt von der historischen Kulisse des ehemaligen Kasernenareals. Die Gebäude stammen teilweise noch aus dem 19. Jahrhundert und verleihen dem Gelände einen einzigartigen Charakter. Landesgartenschau-Geschäftsführer Matthias Schmauder ist sich der Bedeutung der Gebäude bewusst: „Die historische Architektur ist ein Alleinstellungsmerkmal unserer Landesgartenschau und erzeugt eine ganz besondere Atmosphäre“.

Zwischen den Gartenschauen in Landau und Heilbronn bestehen viele Parallelen, dies wird insbesondere im Bereich der städtebaulichen Entwicklung deutlich. Zielsetzung in Landau ist unter anderem die erfolgreiche Transformation eines verlassenen Kasernenareals in einen neuen, modernen Stadtteil mit großflächigen Grünanlagen. Das Konzept zur BUGA 2019 sieht ähnliche Ziele vor: Im Herzen der Stadt Heilbronn sollen großzügige Grün- und Freiflächen entstehen, die die Stadtteile westlich und östlich des Neckars verbinden. Bundesgartenschau-Geschäftsführer Faas zeigte sich beeindruckt von den Konversionsmaßnahmen in Landau und kündigte an, den Heilbronner Baudezernenten beim nächsten Besuch mitzubringen. Am Beispiel Landaus möchte Faas erläutern, was Gartenschauen im Bereich der städtebaulichen Entwicklung bewirken können und auf die zeitlichen Abläufe und Notwendigkeiten eingehen.

(Foto v.l.n.r. Hanspeter Faas, Oliver Toellner, Karin Bommersheim, Berthold Stückle, Matthias Schmauder)