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28.08.2015

Mit 600.000 Besuchern ist die ‚Schallmauer‘ durchbrochen!

Sieben Wochen vor dem Ende der Durchführung hat die Landesgartenschau Landau den 600.000. Gast empfangen und damit ihr Besucherziel erreicht. Die Verantwortlichen sind optimistisch, mit der Kombination aus malerischen Gartenanlagen und abwechslungsreichen Veranstaltungen zahlreiche weitere potentielle Besucher überzeugen zu können.

Dass die anvisierten 600.000 Besucher nicht erst zum Ende der Landesgartenschau am 18. Oktober erreicht werden, hatte sich bereits abgezeichnet. Zu positiv waren die Besucherzahlen, obwohl das Wetter die Verantwortlichen teilweise vor große Herausforderungen stellte, wie Landaus Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer erklärte: „Die Rekordtemperaturen haben uns stellenweise auf eine harte Probe gestellt. Gerade die Bewässerung der insgesamt 27 ha großen Fläche war ein logistischer Kraftakt. Umso schöner ist das heutige Ergebnis“, so das Landauer Stadtoberhaupt. „Mit 600.000 Besuchern ist die ‚Schallmauer‘ durchbrochen“, wie er formulierte. Auf 600.000 fußt die Kalkulation der Stadt zum entsprechenden Zuschussbedarf. Die rheinland-pfälzische Familien- und Integrationsministerin Irene Alt sieht das Konzept Landesgartenschau durch den Erfolg in Landau bestätigt und betonte deren positive Auswirkungen auf die nachhaltige Stadtentwicklung: „Der Sport- und Freizeitcampus der Landesgartenschau wird durch die Kombination aus klassischen Sportarten und modernen Trendsportarten sowie seinem Charakter als Naherholungsgebiet, genauso wie der „Park der Generationen“, eine dauerhafte Bereicherung für die Stadt Landau sein. Als Integrationsministerin gefällt mir natürlich auch das Konzept des Interkulturellen Gartens ganz besonders gut. Hier präsentieren Menschen aus aller Welt, die sich in Landau erfolgreich integriert haben, Gartenideen aus ihren Heimatländern. Und auch dieses Projekt wird über die Landesgartenschau hinaus Bestand haben“, sagte die Politikerin. Mit insgesamt 27 Millionen Euro hat die Landesregierung das Großprojekt unterstützt. Durch die Bündelung der Fördermittel wurde ein Konjunkturprogramm für die Region geschaffen, das schon zur Eröffnung Einnahmen und Investitionen von insgesamt 200 Millionen Euro generiert hat. Gemeinsam mit Ministerin Alt begrüßte Oberbürgermeister Schlimmer die 600.000. Besucherin der Landesgartenschau: Anna Luise Blessing (76) stammt aus dem baden-württembergischen Wiernsheim und besuchte die Landesgartenschau mit ihren sechs Töchtern. Gemeinsam freuten sie sich über den Präsentkorb mit einem Verzehrgutschein, einer Flasche Wein, Freifahrten für das Riesenrad und den Gartenschauexpress sowie einem Exemplar des Landesgartenschau-Führers.

Matthias Schmauder und Karin Bommersheim von der Landesgartenschau-Geschäftsleitung zeigten sich zufrieden mit der Besucherentwicklung: „Die Resonanz der Besucher ist durchweg positiv und besonders erfreulich ist, dass sich alle Altersklassen von der Landesgartenschau angesprochen fühlen“. Für die verbleibenden sieben Wochen hoffen sie auf milde Temperaturen und zahlreiche weitere Gäste. Der Besuch der Landesgartenschau wird bis zum 18. Oktober immer wieder zu einem neuen Erlebnis. Die bepflanzten Flächen verändern ihr Erscheinungsbild im Wechsel der Jahreszeiten und auf dem Programm stehen unter anderem ein Konzert der PUR Coverband „Abenteuerland“ (11.09.) sowie die Veranstaltung „Genießerleuchten - Licht trifft Genuss“ (16./17.10.).