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24.04.2015

Bereits 14.000 verkaufte Dauerkarten

Die erste Gartenschauwoche in Landau ist vorbei, Landesgartenschau-Geschäftsführer Matthias Schmauder zeigte sich beim Rückblick auf die vergangenen sieben Tage sehr zufrieden mit dem bisherigen Ergebnis. Bei den Kritikpunkten kündigte er eine schnelle Nachbesserung an.

Matthias Schmauder war die Erleichterung über den erfolgreichen Start anzumerken: „Wir sind sehr dankbar für den gelungenen Start und freuen uns über die ausgesprochen positive Resonanz der Besucher“, so der Geschäftsführer. Eine Woche nach der Eröffnung kann die größte rheinland-pfälzische Landesveranstaltung des Jahres bereits über 41.000 Besucher verzeichnen. Besonders erfreulich sei das „Gartenschau-Feeling“, das vor allem bei den Landauer Bürgern deutlich zu spüren sei und sich unter anderem im Dauerkartenverkauf widerspiegelt. Mittlerweile konnten über 14.000 Dauerkarten verkauft werden und eine Sättigung der Nachfrage deutet sich bislang nicht an. Wer Wartezeiten an den Kassen vermeiden will, kann Dauerkarten auch weiterhin über den Webshop der Landesgartenschau beziehen. „Die Anfangsphase ist sehr entscheidend für uns. Hier wird das Image einer Gartenschau gebildet“, sagte Schmauder. Daher sei es besonders wichtig, Kritik anzunehmen und sofort zu reagieren.

Hauptkritikpunkt der Besucher in der Anfangsphase war die Ausschilderung der Landesgartenschau. Hier soll zeitnah reagiert werden, um die Anreise für die Besucher so unkompliziert wie möglich zu gestalten. Angesichts des kostenlosen Shuttleservice vom Hauptbahnhof zur Landesgartenschau empfiehlt Geschäftsführer Schmauder weiterhin die Nutzung des ÖPNV. Wer mit dem Pkw anreist, erreicht die Landesgartenschau auf kurzem Weg über die Ausfahrt Landau Zentrum. Ebenfalls nachgesteuert wurde bei der Preisgestaltung in der Gastronomie. Hier hat der General-Caterer Polster prompt reagiert und die Preise bereits angepasst. „Mehr geht nicht“, erläuterte Matthias Polster. Immerhin hat er 90 bis 110 Mitarbeiter, rekrutiert aus der Region, und muss innerhalb der 185 Gartenschautage seine komplette Infrastruktur refinanzieren. Auch an Schlecht-Wetter-Tagen mit wenig Besuchern und Gästen wolle man einen guten Service bieten. Das erfordere ein hohen Personalaufwand und deshalb auch ein gewisses Preisniveau, sagte Polster.