Kunst auf der Landesgartenschau

„Kunst ist ein wichtiger Teil unseres gesellschaftlichen Lebens, sie beeinflusst in hohem Maße die Lebensqualität einer Stadt. Deshalb ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, dass sie auch bei einer Landesgartenschau einen hohen Stellenwert besitzen muss,“ so Landaus Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer.

Konzept
Die Stadt Landau hat für die Landesgartenschau eigens ein Kunstkuratorium ins Leben gerufen, das ein künstlerisches Konzept erarbeitet und eine öffentliche Ausschreibung organisiert hat. Die Kunst, die 2015 auf dem Gartenschaugelände zu sehen sein wird, soll grundsätzlich im Freien sein, eventuell begehbar, vielleicht überraschend, bunt oder auch leise, beeindruckend in Größe oder Material, aber auch natürlich, organisch, gewachsen, bewegt, leuchtend oder sogar interaktiv. Auf ein Leitmotto wurde bewusst verzichtet. Die Kunst soll auf den individuellen Ort eingehen und sich mit der konkreten Umgebung auseinandersetzen.

Ausschreibung
Bis zum 2. September 2013 konnten Künstlerinnen und Künstler, die in Rheinland-Pfalz und der PAMINA-Region ihren Wohnsitz und/oder ihren Arbeitsmittelpunkt haben und/oder dort geboren sind, ihre Idee einreichen. Eine unabhängige Jury aus hochkarätigen Kunstsachverständigen wählte dann die Arbeiten aus.

Wettbewerbssieger
Die ausgewählten Arbeiten sind:
Siegmund Albert (Ilbesheim): „Vorsicht! Natur“
Walter Mangold (Bengel): „Kapitalentwicklung“
Fabian Cronauer (Landau): ohne Titel
Roswitha von den Driesch (Berlin): „Heimchen – eine Klanginstallation“
Manfred Emmenegger-Kanzler (Ottersweier): „Square Dance“
Stefan Kindel (Maikammer): „Barke“
Jochen Kitzbihler (Freiburg): „DerMassefluss“
pedi Matthies (Oberdiebach): „Kompost-Komposition für Landau“
Burghard Müller-Dannhausen (Koblenz): „Der Farbwald“
Stefanie Schönberger (Rheinstetten): Feldarbeit II
Sëping / Sybille Berger Jenisch (Bad Schörnborn): „Der Wunsch des Propheten für nur einen Tag Regen II“
Ulrike Tillmann (Karlsruhe): „Der virtuelle Friedhof der ausgestorbenen Pflanzen“