03.02.2016 Liquidationsphase der Landesgartenschau Landau 2015 gemeinnützige GmbH beginnt

Rund 100 Tage nach dem Ende der vierten rheinland-pfälzischen Landesgartenschau hat deren Gesellschafterversammlung weitreichende Beschlüsse gefasst. Nachdem die Landesgartenschau Landau 2015 gemeinnützige GmbH ihre Hauptaufgabe im Jahr 2015 abgewickelt hat, ist nun deren Liquidation beschlossen worden. Zum Liquidator wurde der bisherige Geschäftsführer Matthias Schmauder berufen.

„Wir liegen damit voll im Zeitplan zur Auflösung der GmbH. Derzeit sind noch fünf MitarbeiterInnen vor Ort mit der wirtschaftlichen Abwicklung befasst. Bis Ende Juni sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein“, so Bürgermeister Dr. Ingenthron.

Auch der Verkauf des beweglichen Eigentums der Gartenschau verlief positiv. Stühle, Sonnenschirme und Drehtore sind dieses Jahr auf den Landesgartenschauen in Eutin und Bayreuth zu sehen. Restbestände werden in circa zwei Wochen den Landauer Bürgern angeboten, der genaue Termin wird in der Presse bekanntgegeben. Hier gibt es noch das ein oder andere Erinnerungsstück an den Sommer 2015 zu ergattern.

14.01.2016 Das ehemalige Landesgartenschaugelände öffnet die Tore

Seit der Schließung der Landesgartenschau-Tore sind mittlerweile rund drei Monate vergangen. In dieser Zeit hat die Landesgartenschau Landau 2015 gemeinnützige GmbH die Rückbauarbeiten veranlasst. Ab Montag, dem 11. Januar 2016 werden die Zäune abgebaut. Ab dann können die insgesamt 15 ha großen Grünanlagen, Spiel- und Sportflächen von jedermann genutzt werden, so Umweltdezernent Rudi Klemm. Während der Südpark und die Landschaftsachse rund um die Uhr zugänglich sind, wird der Spiel- und Sportcampus im Kohlelager sowie der Aussichtsturm abends abgeschlossen. Der südöstliche Teil der künftigen Bauflächen im Wohnpark bleibt zur Vorbereitung der Erschließung vorerst noch umzäunt.

Ein großer Gewinn für die Stadt stellen die Spiel- und Sportmöglichkeiten dar, die nach der Landesgartenschau auch weiterhin bestehen bleiben. Zu den bisher rund 60 Spielplätzen im Stadtgebiet mit einer Gesamtfläche von 7,5 ha kommen 3 ha an Spielplätzen, Scateranlagen, Dirtbikergelände, Beachfelder, Streetballflächen und Sportmultifunktionsflächen hinzu. Auch die Finnbahn bleibt erhalten, ein knapp 1000 m langer und durch die Rindenmulchauflage besonders gelenkschonender und Laufparcours.

Mit der dauerhaften Öffnung des über Jahrzehnte hin abgeriegelten südlichen Stadtteils und der Entwicklung des Kohlelagers stehen nun weitläufige Naherholungsflächen zur Verfügung. Darüber werden sich besonders die Bewohner der dicht bebauten Südstadt und des neu entstehenden Wohnparks freuen. Im Randbereich des Naturschutzgebietes Ebenberg ist in 2015 zudem ein kleiner, offiziell begehbarer Rundweg durch das Schutzgebiet angelegt worden.

Nun bleibt zu hoffen, dass die Grünanlagen und die Spiel- und Sportflächen mit der gebührenden Achtsamkeit und Rücksichtnahme genutzt werden. Die Grünflächenabteilung bittet insbesondere darum, dass die Hundebesitzer in allen Anlagen, auch auf den baumbestandenen Blütenwiesen seitlich der neuen Straßen, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner entfernen.