SPD-Stadtratsfraktion pflanzt Winter-Linde für den kürzlich verstorbenen Politiker

Am 21.12.2012 pflanzte die SPD-Stadtratsfrakion Landau eine Winter-Linde auf dem Gelände der Landesgartenschau in Erinnerung an Kurt Ludwig. Der leidenschaftliche Landauer Lokalpolitiker und frühere Berufsschullehrer war am 30. Oktober 2012 verstorben. An der Baumpflanzung nahm neben der SPD-Stadtratsfraktion und dem Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer auch die Ehefrau des Verstorbenen teil.

Das Jahr 2012 neigt sich dem Ende zu – für den Freundeskreis der Landesgartenschau Gelegenheit, eine erste Bilanz zu ziehen. Und diese fällt erfolgreich aus: von der Erstellung einer eigenen Homepage über diverse Maßnahmen zur Verschönerung Landaus bis zum Engagement auf dem Thomas-Nast-Nikolaus-Markt reicht die Liste der Aktivitäten. Mit ihrer Unterstützung sind die ehrenamtlichen Mitglieder des Freundeskreises für die Landesgartenschau zu einer wichtigen und stets zuverlässigen Stütze geworden.

Spatenstich für Landesgartenschau Aussichtsturm durch ADD-Präsidentin

Weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Landesgartenschau in Landau: Dagmar Barzen, Präsidentin der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz, setzte am 18.12.2012 gemeinsam mit Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer den Spatenstich für den Bau des Aussichtsturms. Das 25 Meter hohe Bauwerk wird einen grandiosen Ausblick von der Landesgartenschau bis zum Pfälzerwald bieten und den neusten Richtlinien der Barrierefreiheit entsprechen. Damit wird der Turm auch das touristische Profil Landaus schärfen.

2014 wird Landau mit der Eröffnung der Landesgartenschau erblühen. Das Großereignis will jedoch mehr sein als eine 186 tägige Gartenausstellung. Über 2.000 Veranstaltungen sollen es zu einem unvergesslichen, generationsübergreifenden Erlebnis für jedermann machen. Um das Programm möglichst abwechslungsreich zu gestalten, ist die Landesgartenschau Landau auf der Suche nach Kooperationspartnern aus den verschiedensten Bereichen.

Finanzielle Unterstützung für die Landesgartenschau: mit dem Förderungsbescheid der Landesregierung erhält die Landauer Großveranstaltung 2,3 Millionen Euro zum weiteren Ausbau des Geländes. Mit der Übergabe des Bescheids ist die Finanzierung künftiger Maßnahmen gesichert - insbesondere der Quartierspark und das Kohlelager sollen von der Fördersumme profitieren.

Konzerterlös geht an den Freundeskreis der Landesgartenschau 2014

Am 1. Dezember gibt die dänische Band »A Friend in London« um 21 Uhr ein exklusives »acoustic concert« im Gebäude null41 auf dem Gelände der Landesgartenschau Landau. Die Band vertrat Dänemark 2011 beim Eurovision Songcontest und landete mit ihrem Song »New Tomorrow« auf dem fünften Platz. Im Frühjahr 2012 waren sie auf ihrer Europatour Vorgruppe von »New Kids on the Block« und den »Backstreet Boys«. Der Erlös des Konzertes wird an den Freundeskreis der Landesgartenschau Landau 2014 gehen.

Eckdaten

Erster Dezember 2012, Einlass 20 Uhr, Beginn 21 Uhr.
Warm up, Catering, MeetNGreet, Aftershowparty, DJ.
Achtung: Gebäude und Außenbereich under construction!

Tickets werden für 20 Euro/ 15 Euro ermäßigt für Schüler und Studenten ab 12.11.12 bei Fish ‘n’ Jam, Industriestr. 2 in Landau erhältlich sein.

Infos unter :
http://www.facebook.com/events/163455710461409

Entlastung für Landesgartenschau-Geschäftsführer Matthias Schmauder: Bereichsleiterin Karin Bommersheim wurde kürzlich zur Prokuristin ernannt und ist damit Schmauders offizielle Vertreterin. Die Marketing-Expertin war bereits auf der Bundesgartenschau in Koblenz für die Vermarktung zuständig und will mit ihrer Erfahrung auch die Landesgartenschau in Landau zum Erfolg führen.

Allmählich nimmt das Gelände der Landesgartenschau Landau 2014 Gestalt an: in der Richard-Joseph-Straße, der Victor-Weiß-Straße und in der Michael-Bréal-Straße wurden jetzt 39 Zierkirschen gepflanzt. Der zukünftige Wohnpark ist damit um ein optisches Highlight reicher. Die Bäume sind jedoch nicht nur ein echter Hingucker, sie verleihen der Wohnanlage Struktur und spenden Schatten in der warmen Jahreszeit.

Die Landesgartenschau in Landau wird einiges für Kinder und Jugendliche bieten: von Spielplätzen über Naturerlebnisräume bis hin zu verschiedenen Sportanlagen. Abgerundet wird das Angebot für die jungen Besucher durch das »Grüne Klassenzimmer«, dem Lernort der besonderen Art. Ob Kindergärten, Schulklassen oder Jugendgruppen – hier gibt es für jede Altersstufe ein umfangreiches Programm. Um dieses abwechslungsreich zu gestalten, sind die Verantwortlichen der Landesgartenschau auf der Suche nach Kooperationspartnern. Interessierte Anbieter werden gebeten, Kontakt aufzunehmen!

Die Landesgartenschau Landau ist offizielles Mitglied der Charta der Vielfalt. Die Initiative unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel setzt sich für eine vorurteilsfreie Unternehmenskultur ein, in der jeder Mitarbeiter die gleiche Wertschätzung erfährt, unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Religionszugehörigkeit. Die Verantwortlichen der LGS GmbH werden diese Philosophie auch auf das Konzept der Großveranstaltung übertragen: Der interkulturelle Dialog wird auf der Landesgartenschau einen besonderen Platz einnehmen.

Sparkasse Südliche Weinstraße wird Großveranstaltung unterstützen

Die Sparkasse Südliche Weinstraße wird die Landesgartenschau zukünftig als Exklusivpartner finanziell unterstützen. Die Bank will mit ihrem Engagement auch ein Vorbild für andere Unternehmen der Region sein und zur Unterstützung des Großprojekts anregen. Gemeinsam mit Landesgartenschau Geschäftsführer Matthias Schmauder unterzeichnete Bernd Jung, Vorstandvorsitzender der Sparkasse Südliche Weinstraße, am Dienstag den Sponsorenvertrag im Alten Kaufhaus in Landau.

Die Rückbauarbeiten auf dem Gelände der Landesgartenschau schreiten zügig voran: gegenwärtig wird die alte Rollsporthalle demontiert. Aufgrund der fehlenden sanitären Anlagen war sie mehr Provisorium als vollfunktionsfähige Sportanlage. Ersetzt wird sie durch eine moderne Sporthalle im Spiel- und Freizeitcampus der Landesgartenschau. Anbieter verschiedener Sportarten werden dort zukünftig eine neue Heimat finden.

Positive Nachricht für die Landesgartenschau: Der Verkauf des Gebäudes Null41 ist besiegelt. Das Architekturbüro »Werkgemeinschaft Landau« ist nun offizieller Inhaber des prominenten Gebäudes. Für die Verantwortlichen der Landesgartenschau entsteht damit Planungssicherheit, nimmt das Gebäude in der Konzeption zur größten rheinland-pfälzischen Veranstaltung des Jahres 2014 doch eine gewichtige Rolle ein. Mit Restaurant und Vinothek entsteht hier ein gehobenes gastronomisches Angebot, dass auch über die Landesgartenschau hinaus Bestand haben wird. Während der Landesgartenschau wird das Gebäude auch die rheinland-pfälzischen Tourismusverbände beherbergen, die das touristische Potential der Pfalz präsentieren wollen.

Am 29.10.2012 wurde im Foyer der Landesgartenschau-Geschäftsstelle der Kleingartenverein »Am Ebenberg« gegründet. In ihm sind die tatkräftigen Hobbygärtner organisiert, die zukünftig die Kleingartenanlage während und nach der Landesgartenschau betreuen werden. Im Anschluss an die Vergabe der Vereinsämter konnten sich die neuen Mitglieder des frisch gegründeten Vereins bereits ihre zukünftigen Gartenparzellen aussuchen.

Mit der Eröffnung der Landesgartenschau im Jahr 2014 stellt sich Landau auf den Besuch von hunderttausenden Gästen ein. Die Übernachtungskapazitäten der Stadt sind für ein Besucheraufkommen dieser Größenordnung jedoch nicht ausreichend. Kooperationen mit Hotelbetrieben in der Region sollen Abhilfe schaffen. Die »Partnerhotels« werden anlässlich der Landesgartenschau exklusive Angebote entwickeln, die auf das Großereignis zugeschnitten sind. Damit werden sie auch dazu beitragen, Landau und die umliegende Region als touristisches Ziel nachhaltig zu verankern. Das Kalkül: Wer die außergewöhnliche Region im Rahmen des größten rheinland-pfälzischen Ereignisses des Jahres 2014 besucht, der kommt wieder.

Landesgartenschau sucht engagierte Hobbygärtner

Auf der Baustelle der Landesgartenschau werden immer mehr Strukturen sichtbar. Mit der Kleingartenanlage entsteht ein Kleinod der besonderen Art. Die Gärten werden von engagierten Hobbygärtnern nach eigenen Vorstellungen angelegt und gepflegt. Verbunden sind sie zukünftig im Kleingärtnerverein »Am Ebenberg«. Dieser wird am kommenden Montag um 19 Uhr im Foyer der Landesgartenschau Geschäftsstelle in der Georg-Friedrich-Dentzel-Straße 1 gegründet. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich an der Gründung zu beteiligen.

Weitere Baumpaten gesucht

Durch die Landesgartenschau erwacht das ehemalige Kasernengelände »Estienne et Foch« zu neuem Leben. Im Zentrum des Konzepts zur Landesgartenschau stehen traditionell unterschiedlichste Pflanzen- und Baumarten. Mit ihrer imposanten Gestalt tragen Bäume maßgeblich zum Charakter des Geländes bei. Die engagierten Mitglieder des Freundeskreises der Landesgartenschau haben jetzt eine Patenschaft für zehn Bäume übernommen und wollen damit Vorbild für die Bürgerinnen und Bürger Landaus sein. Diese sind ebenfalls aufgerufen, sich mit einer Baumpatenschaft an der Landesgartenschau zu beteiligen. Ab einem Betrag von 300€ erhält man die Gelegenheit, seine Verbundenheit mit Landau und der Landesgartenschau bereits jetzt zu bekunden und Teil des Ereignisses zu werden.

Am 16. Oktober besuchte der rheinland-pfälzische Finanzminister Dr. Carsten Kühl auf Einladung von Landaus Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer die Landesgartenschau. Bei einem gemeinsamen Rundgang über die Baustelle erläuterte Landesgartenschau-Geschäftsführer Matthias Schmauder das Konzept der Großveranstaltung. Um die Verbundenheit der Landesregierung mit dem Projekt zum Ausdruck zu bringen, pflanzte der Minister in der Kleingartenanlage einen Apfelbaum und betonte die Bedeutung der Landesgartenschau für die Stadterweiterung: „die Landesgartenschau in Landau ist eine ganz wichtige Etappe für die Entwicklung Landaus“, so der Politiker.

Zahlreiche engagierte Hobbygärtner aus Landau und Umgebung nutzten am Sonntag die Möglichkeit, an einer Informationsveranstaltung zur Kleingartenanlage auf der Landesgartenschau teilzunehmen. Zentraler Bestandteil der Veranstaltung war die Vergabe der insgesamt 36 Parzellen: tatkräftigen Gartenliebhabern bietet sich die Gelegenheit, Teil der größten rheinland-pfälzischen Veranstaltung des Jahres 2014 zu werden. Für die neue Kleingartenanlage wird am 29. Oktober um 19 Uhr im Foyer der Landesgartenschau Landau der Kleingartenverein am Ebenberg gegründet.

Trotz widrigen Wetters ließen sich am Sonntag rund 300 Besucher die Gelegenheit nicht nehmen, an der letzten Baustellenführung des Jahres auf dem Gelände der Landesgartenschau teilzunehmen. Für die Jahresabschlussveranstaltung hatten die Verantwortlichen der Landesgartenschau ein abwechslungsreiches Programm entwickelt, das von den Besuchern gut angenommen wurde. Angesichts der großen Nachfrage ist für Landesgartenschau Geschäftsführer Matthias Schmauder klar, dass das Erfolgsmodell Baustellenführungen auch 2013 fortgesetzt wird.

Pünktlich zur Eröffnung der Landesgartenschau im April 2014 werden sechs architektonisch wegweisende Wohngebäude einen Einblick in die Zukunft des Konversionsgeländes geben. Als Bauträger hatte die VR Bank Südpfalz am 10. Oktober 2012 zur Grundsteinlegung auf dem Gelände der Landesgartenschau eingeladen. Rund 60 Gäste nahmen an der Zeremonie teil und wurden Zeuge des symbolischen Baubeginns durch den Vorstandsvorsitzenden der VR Bank, Christoph Ochs, Landaus Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer und dem Architekten Jürgen Sebastian von der Werkgemeinschaft Landau.

Am 4. Oktober besuchten die Queichheimer Senioren auf Initiative des Queichheimer Ortsvorstehers Jürgen Doll die Landesgartenschau. Landaus Bürgermeister Thomas Hirsch begrüßte die Besucher zusammen mit Matthias Schmauder, dem Geschäftsführer der Landesgartenschau. In seiner Begrüßungsrede zog Hirsch einen Vergleich zwischen der Südwestdeutschen Gartenschau von 1949 und der Landesgartenschau in Landau: „Die Südwestdeutsche Gartenschau hat der Region nachhaltige Entwicklungsimpulse verliehen, und die Landesgartenschau in Landau wird es ihr gleichtun“, so Hirsch.

Auf Einladung von Landaus Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer besuchte die CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner am 28.09.2012 zusammen mit der Landtagsabgeordneten Christine Schneider die Landesgartenschau in Landau. Die Politikerinnen nutzen die Gelegenheit, um sich selbst ein Bild von den Fortschritten der bedeutendsten rheinland-pfälzischen Veranstaltung des Jahres 2014 zu machen.

Der »Wohnpark Am Ebenberg« im Landauer Süden nimmt Formen an: Anlässlich der Asphaltierung der neuen Siebenpfeiffer-Allee führten Landaus Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer und der Vorstand des Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb Landau (EWL), Bernhard Eck, am 26.09.2012 über die Baustelle. Dabei berichteten sie vom aktuellen Stand der infrastrukturellen Erschließung. Die erste Stufe der insgesamt drei Erschließungsabschnitte wird bis Ende 2012 abgeschlossen sein und beinhaltet unter anderem die Anlegung von 40 öffentlichen Parkplätzen.

Zusammen mit der Wirth-Allee wird die Siebenpfeiffer-Allee eine der Haupterschließungsstraßen des neuen Wohnparks bilden. Die Namen »Siebenpfeiffer« und »Wirth« wurden dabei ganz bewusst gewählt, wie Oberbürgermeister Schlimmer betonte: „Siebenpfeiffer und Wirth waren die Initiatoren des Hambacher Festes und leidenschaftliche Verfechter demokratischer Ideale. Nach ihrer Festnahme wurde ihnen 1832 in Landau von der aristokratischen Obrigkeit der Prozess gemacht“.

Bei der Gestaltung des Bodenbelags wird auf eine bewährte Konzeption zurückgegriffen. Wie in der Friedrich-Ebert- und der Cornichonstraße werden auch in den beiden Alleen des Wohnparks sämtliche Kreuzungen aufgepflastert. Diese Maßnahme soll den Verkehr entschleunigen und damit für mehr Sicherheit bei Fußgängern und Radfahrern sorgen. Der EWL legt bei den Baumaßnahmen besonderen Wert auf ein ressourcenschonendes Vorgehen, wie Sascha Reinhard, Leiter der Projektabteilung Landesgartenschau beim EWL, hervorhob. Dies gilt insbesondere für die Wiederverwendung der Aushubmasse: „Die Gesamtmasse des wiederverwerteten Materials liegt bei rund 116.000 Tonnen“, so Reinhard. Durch das Recycling können insgesamt circa 9.500 LKW-Fahrten eingespart werden – das Vorgehen schont Umwelt und Anwohner gleichermaßen.

Landesgartenschau-Geschäftsführer Matthias Schmauder erläuterte die Umbaumaßnahmen aus Sicht der Landesgartenschau und ging dabei unter anderem auf die Bedeutung der historischen Gebäude ein. Auch im Konzept zur Landesgartenschau spielt die Siebenpfeiffer-Allee eine wichtige Rolle: „Als Blütenpromenade wird die Siebenpfeiffer-Allee ansehnlich in die Landesgartenschau integriert“, so Schmauder.

Das bayrische Deggendorf war am 19.09.2012 Ausrichter des regelmäßig stattfindenden Erfahrungsaustauschs zwischen den Geschäftsführern der nächsten Landesgartenschauen. Die Vertreter aus Deggendorf (Bayern), Gießen (Hessen), Landau (Rheinland-Pfalz), Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg) und Zülpich (Nordrhein-Westfalen) nutzten die Gelegenheit zu einer intensiven Auseinandersetzung mit den bisherigen Erfahrungen. Dabei wurde recht schnell deutlich, dass zwar jede Landesgartenschau ihre regionalen Besonderheiten hat, sie zugleich jedoch unabhängig vom Bundesland mit den gleichen Aufgaben und Fragestellungen konfrontiert ist. Dementsprechend stellte Matthias Schmauder, Geschäftsführer von der Landesgartenschau in Landau, fest, „dass der regelmäßige Austausch sinnvoll ist, und die Qualität der Veranstaltungen signifikant steigern wird“. Hauptinhalte des Dialogs waren mögliche Kooperationen in der Werbung, eine eventuelle Ausdehnung der Öffnungszeiten in die Abendstunden sowie der Startpunkt des Kartenvorverkaufs. Darüber hinaus wurden die Eintrittspreise diskutiert. Die Geschäftsführer nahmen von dem Treffen aufschlussreiche Anregungen mit nach Hause, von denen die Landesgartenschauen nachhaltig profitieren werden.

Diese Gelegenheit ließen sich die Landauer nicht entgehen: Am Sonntag nutzten rund 80 Teilnehmer bei schönstem Wetter die Möglichkeit, sich ein persönliches Bild von den Fortschritten auf dem Gelände der Landesgartenschau zu verschaffen.

Ausgangspunkt der circa 90 minütigen Führungen war die Geschäftsstelle der Landesgartenschau an der Georg-Friedrich-Dentzel-Straße. Um 13 und 15 Uhr starteten die Besichtigungen unter der fachkundigen Leitung von Geschäftsführer Matthias Schmauder und der Leiterin der technischen Oberbauleitung Lucie Junge. Das Publikum zeigte reges Interesse an den Entwicklungen auf der Baustelle und bewies bei seinen zahlreichen Nachfragen einen beeindruckenden Sachverstand. Insgesamt spürte man die große Vorfreude der Besucher auf die Landesgartenschau. Die Baustellenführungen waren einmal mehr ein Erfolg und werden auch in Zukunft regelmäßig stattfinden.

Die Bauarbeiten zur Umlegung des Birnbachs haben begonnen. Zwischen der Reiterhalle und der bestehenden Sandsteinbrücke wird der Birnbach in die zukünftige Landschaftsachse auf dem Gartenschaugelände integriert.

Das Großereignis Landesgartenschau 2014 rückt näher. Dabei ist es wichtig, schon frühzeitig an die Anbieter von Gruppenreisen, Veranstalter von Verbandstagungen oder Organisatoren von Vereinsausflügen heranzutreten, um für einen Besuch der Landesgartenschau 2014 und einem Aufenthalt in Landau und Umgebung zu werben. Aufgrund dessen hat die Stadtholding Landau in der Pfalz GmbH, das Büro für Tourismus Landau und die Landesgartenschau Landau gemeinnützige GmbH einen Angebotskatalog erarbeitet, der die Attraktionen, Aktivitäten und Unterkunftsmöglichkeiten in Landau und der Region anpreist.

Direkt am Park, im Herzen des Landesgartenschaugeländes, entstehen sechs architektonisch anspruchsvolle und energetisch wegweisende Wohngebäude. Die Häuser mit qualitätsvollem Wohnraum, die von fünf renommierten Landauer Architekturbüros gemeinsam mit dem Investor und der Stadt entwickelt wurden, sollen noch vor Beginn der Gartenschau im April 2014 fertig gestellt sein.

Die Uhr tickt und die Eröffnung der Landesgartenschau in Landau rückt immer näher. Wie lange es noch genau bis zu dem 186-tägigen Großereignis dauert, ist künftig von der LGS-Countdown-Uhr abzulesen. Diese wurde am Donnerstag, 19. Juli 2012, auf dem Marktplatz in Landau von Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer und Geschäftsführer Matthias Schmauder feierlich enthüllt.

Nicht zu übersehen ist die 2,36 Meter hohe und 1,31 breite LGS-Uhr, die nun die Tage, Stunden, Minuten und Sekunden bis zur Eröffnung der Landesgartenschau Landau am 17. April 2014 herunterzählt.

„Die Uhr symbolisiert in erster Linie die Vorfreude auf diese einzigartige Veranstaltung in Landau 2014. Andererseits verdeutlicht sie auch den hohen Zeitdruck unter dem alle Beteiligten des Projektes stehen“, formuliert Schlimmer treffend die Bedeutung der Uhr. „Der Countdown zeigt, dass wir auf ein ganz konkretes Ziel hinarbeiten und das ist die Eröffnung am 17. April 2014 und 186 Tage Gartenschau“, pflichtet Schmauder den Worten des Oberbürgermeisters bei.

Auch nach der Eröffnung der Landesgartenschau wird die Countdown-Uhr weiterhin das Stadtbild prägen. Ab dann zählt sie die Tage, Stunden, Minuten und Sekunden bis zum großen Finale am 19. Oktober 2014.

Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer konnte bei der Enthüllung der
LGS-Countdown-Uhr die Sparkasse Südliche Weinstraße als Sponsoringpartner präsentieren. „Stellvertretend für alle folgenden Werbe- und Sponsoringpartner meinen herzlichen Dank an Bernd Jung und sein Team der Sparkasse Südliche Weinstraße sich in diesem Maße an der Landesgartenschau zu beteiligen“, so Schlimmer. Es sei wichtig für das Gelingen der Landegartenschau Landau Partner wie die Sparkasse an der Seite zu haben, so der Stadtchef.

„Was lange wärt wird endlich gut“, so beschrieb Jugenddezernent Bürgermeister Thomas Hirsch den Umzug der Skateranlage. Der bisherige Standort der Skateranlage im ehemaligen Kohlelager musste der Landesgartenschau weichen. Bis dort nun im neuen Sport- und Freizeitcampus eine neue Skateranlage entsteht, wurde die alte Skateranlage auf den Messeparkplatz verlegt, der von der Stadtholding Landau in der Pfalz bewirtschaftet wird.

„Sie können sich auf etwas Großartiges freuen, wenn die neue Skateranlage auf dem Landesgartenschaugelände entsteht“, so Geschäftsführer der Landesgartenschau GmbH Matthias Schmauder. Beide, Hirsch und Schmauder, sind sehr froh, dass die Jugendlichen den Prozess der Neugestaltung des neuen Spiel- und Freizeitcampus so aktiv mitbegleitet haben und weiter begleiten werden. „Die Zusammenarbeit der Jugendlichen mit den Planern stellt ein besonders Beispiel aktiver Bürgerbeteiligung dar, welches sehr konstruktiv und fruchtbar war und ist“, so Schmauder. Bürgermeister Hirsch bedankte sich bei den allen Beteiligten und Sponsoren. „Ich wünsche Euch Skatern viel Spaß beim Nutzen der Anlage und dass sich keiner von Euch ernsthaft verletzt“, so der Bürgermeister abschließend.

Knapp 300 Besucher sind am vergangenen Sonntag zu den Baustellenführungen auf dem Gelände der Landesgartenschau Landau gekommen. „Das Interesse ist weiterhin sehr groß“, freute sich Geschäftsführer Matthias Schmauder, der mit einem solchen Andrang gerade einmal einen Monat nach den Tagen der offenen Tür nicht gerechnet hatte.

Die Führungen wurden zu Fuß und im „Schoppenbähnel“ angeboten. Die erste Fahrt musste wegen eines technischen Defekts allerdings leider verschoben werden. „Wir danken den Besuchern, die deswegen warten mussten, für ihr Verständnis und ihre Geduld“, so Schmauder. Bei den Führungen zu Fuß drehten sich viele Fragen um den Aussichtsturm und die ehemalige Panzerhalle, in der 2014 Blumenschauen die Gäste erfreuen sollen.

Auch der SWR war wieder mit dabei. Nachdem erst vor einigen Tagen der Wetterreporter zu Gast in Landau war, kamen diesmal die Kollegen von „Landesschau aktuell“. Der Bericht wurde noch am gleichen Abend gesendet.

Das Team der Landesgartenschau hat in dieser Woche die internationale Gartenschau Floriade in den Niederlanden besucht. Abwechslungsreiche Hallenschauen und weitläufige Gartenanlagen zeichnen die Ausstellung in Venlo unweit der deutschen Grenze aus. Dazu kommen große Waldflächen, die in das Projekt integriert wurden. Das Team der Landesgartenschau konnte viele Eindrücke und Informationen sammeln.

Die Tage der offenen Tür am vergangenen Wochenende waren ein voller Erfolg. Das Team der Landesgartenschau dankt allen Besuchern recht herzlich. Anziehungspunkt waren neben den Baustellenführungen zu Fuß und mit dem „Schoppenbähnel“ die Vorträge der humorvollen Grünexpertin Heike Boomgaarden und von „Pflanzendoktor“ Werner Ollig. Neben sachlichen Informationen gab es dabei viel zu lachen. Mit kräftig Humor gewürzt wurden die Themen ganz locker an den Mann und die Frau gebracht. Zudem wurden die Beiträge der Kirchen und des Freundeskreises sehr gut angenommen. Auch das Überdimensionale, selbst gebaute Nest der Kunststudenten der Uni Koblenz Landau kam hervorragend an.
„Wir können sehr zufrieden sein mit dem Zuspruch, den wir in Landau bei solchen Veranstaltungen haben“, freut sich Matthias Schmauder, Geschäftsführer der Landesgartenschau Landau. „Es ist schön, wenn die Menschen direkt sehen können, was sich in ihrer Stadt bewegt.“ Die Vorfreude auf 2014 ist damit sicherlich bei vielen Bürgern Landaus und aus der Umgebung nochmals gestiegen.

[Impressionen zu den Tagen der offenen Tür (1)](http://www.facebook.com/media/set/?set=a.386863144688412.81563.190831140958281&type=1&l=0b34d04268 "button lila small next")
[Impressionen zu den Tagen der offenen Tür (2)](http://www.facebook.com/media/set/?set=a.386273484747378.81485.190831140958281&type=1&l=f05608adb2 "button lila small next")

Sie werden nützliche Tipps und viel Spaß mit nach Landau bringen: Die aus dem Fernsehen bekannte, humorvolle Grünexpertin Heike Boomgaarden und „Pflanzendoktor“ Werner Ollig sind bei den Tagen der offenen Tür der Landesgartenschau Landau am kommenden Samstag und Sonntag, 12. und 13. Mai, zu erleben.

Unter dem Motto „Talk about green! Grüne Gespräche mit Lachgarantie“ lädt Heike Boomgaarden Sie am Samstag um 14.00 und um 15.30 Uhr ein, mit ihr zusammen die Radieschen von unten zu begutachten und andere Wortspiele zu ergründen. Dabei sollen so skurrile Fragen geklärt werden, ob es besser ist, sein Bier mit dem Kumpel oder seiner Zimmerpflanze zu teilen. Zudem wird die Pflanze von ihrer „menschlichsten Seite“ betrachtet, denn diese hört oft geduldiger zu als der Göttergatte, so meint es zumindest die Grünexpertin. Sie können ihre Feinde im Garten von einer völlig neuen Seite kennenlernen und schließen Frieden mit ihnen.

„Pflanzendoktor“ Werner Ollig, Leiter der Gartenakademie Rheinland-Pfalz, wird Ihnen sowohl am Samstag als auch am Sonntag ganztägig mit seinem Team wertvolle Tipps rund um das Thema Garten und Pflanzen sowie den möglichen Problemen und Krankheiten geben. Wenn Ihre Pflanze also kränkelt, dann bringen Sie diese doch einfach mit. Die Experten werden Ihnen und dem Gewächs helfen! Zudem ist Werner Ollig am Samstag um 15.30 Uhr als Partner von Heike Boomgaarden bei einem „Grünen Gespräch“ zu erleben. In dem Vortrag „Natur sucht Garten“ am Sonntag um 13.30 Uhr wird der Spezialist auf naturnahe und ökologisch wertvolle Gärten eingehen und Fragen aufgreifen, wie: Was kann man tun, um auf umweltverträgliche Weise erfolgreich regulierend einzugreifen? Wie können Pflanzen natürlich gestärkt werden? Welche Vorteile haben widerstandsfähige Sorten? Wie entsteht Kompost? Wie wird der Garten vielfältiger?

Samstag, 12. Mai 2012, 10.00-17.00 Uhr

11.00 Uhr
Eröffnung und Begrüßung durch Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer
anschließend
Vortrag „Aktueller Planungsstand der Landesgartenschau Landau 2014“
Referent: Geschäftsführer Matthias Schmauder
12.00 Uhr
Baustellenführung über das Gelände der Landesgartenschau Landau 2014
Treffpunkt: Kreuz Cornichonstraße - Georg-Friedrich-Dentzel-Straße (Bitte festes Schuhwerk mitbringen)
13.00 Uhr
Skater-Workshop mit A24 Landschaft
Begrüßung durch Bürgermeister Hirsch
13.15-13.45 Uhr
Vortrag „Aktueller Planungsstand der Landesgartenschau Landau 2014“
Referent: Matthias Schmauder
13.30-17.00 Uhr
Paradiesisches - Bau deinen Paradiesgarten
Kirchen auf der Landesgartenschau Landau 2014
14.00-14.30 Uhr
„Talk about green! Grüne Gespräche mit Lachgarantie“
Referentin: Heike Boomgaarden
14:30 Uhr
Baustellenführung über das Gelände der Landesgartenschau Landau 2014
Treffpunkt: Kreuz Cornichonstraße - Georg-Friedrich-Dentzel-Straße (Bitte festes Schuhwerk mitbringen)
15.30-16.00 Uhr
„Talk about green! Grüne Gespräche mit Lachgarantie“
Moderation: Heike Boomgaarden, Hans-Werner Ollig, DLR Rheinpfalz
16.30 Uhr
Andacht - „Bausteine zum Paradies“
Kirchen auf der Landesgartenschau Landau 2014

Ganztägig von 10.00-17.00 Uhr

  • Bau eines Riesen-Nestes - künstlerische Mitmachaktion für Groß und Klein
    Universität Koblenz-Landau, Institut für Kunstwissenschaft und Bildende Kunst
  • LGS Blumenkasten! Blühende Vielfalt auf Balkon und Terrasse
    Blumen Gaab GmbH
  • Informationen zur Landesgartenschau Landau 2014
  • Freundeskreis Landesgartenschau Landau in der Pfalz 2014 e.V.
  • Natur sucht Garten - Pflanzendoktor-Sprechstunde
    Gartenakademie Rheinland-Pfalz
  • DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH präsentiert die Planung/Grundstücke/Erschließung der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme „Konversion Landau-Süd“ - „Wohnpark Ebenberg“
  • Kinderschminken
  • Ballonzauber
  • Verpflegung durch Hofmeister Brot GmbH

Sonntag, 13. Mai 2012, 10.00-17.00 Uhr

11.00 Uhr
Besuch der rheinland-pfälzischen Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten, Ulrike Höfken
anschließend
Besuch der Außenbeiträge des Tages Tages der offenen Tür
11.20 Uhr
Talk im Foyer mit Ministerin Ulrike Höfken, dem Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer und dem Aufsichtsratsvorsitzender der Projektgesellschaft Landesgartenschau Rheinland-Pfalz, Gerhard Bukenberger
Thema: Wirtschaftliche Impulse rheinland-pfälzischer Gartenschauen
Moderation: Kristina Oldenburg
anschließend
Übergabe der Urkunden an die Baumpaten durch Ministerin Ulrike Höfken
12.30-13.00 Uhr
Vortrag „Aktueller Planungsstand der Landesgartenschau Landau 2014“
Referent: Geschäftsführer Matthias Schmauder
13.30-14.00 Uhr
Vortrag „Natur sucht Garten“
Referent: Hans-Werner Ollig, Gartenakademie Rheinland-Pfalz
13.30-17.00 Uhr
Paradiesisches - Bau deinen Paradiesgarten
Kirchen auf der Landesgartenschau Landau 2014
ab 15.00 Uhr
Bürgerbeteiligung zum Thema „Generationsübergreifendes Spielen sowie der Spiel- und Freizeitcampus im Kohlelager“
Begrüßung durch Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer
Moderation: Kristina Oldenburg

Ganztägig von 10.00-17.00 Uhr

  • Baustellenrundfahrt über das Landesgartenschaugelände mit dem Schoppenbähnel
    Treffpunkt: Kreuzung Cornichonstraße - Georg-Friedrich-Dentzel-Straße
    Abfahrten: 10.00, 10.45, 11.30, 12.15, 13.00, 13.45, 14.30, 15.15, 16.45 Uhr
  • Kinder-Baustellenrundfahrt über das Landesgartenschaugelände mit dem Schoppenbähnel
    Treffpunkt: Kreuzung Cornichonstraße - Georg-Friedrich-Dentzel-Straße
    Abfahrt: 16.00 Uhr
  • Bau eines Riesen-Nestes - künstlerische Mitmachaktion für Groß und Klein
    Universität Koblenz-Landau, Institut für Kunstwissenschaft und Bildende Kunst
  • LGS Blumenkasten! Blühende Vielfalt auf Balkon und Terrasse
    Blumen Gaab GmbH
  • Informationen zur Landesgartenschau Landau 2014
  • Freundeskreis Landesgartenschau Landau in der Pfalz 2014 e.V.
  • Natur sucht Garten - Pflanzendoktor-Sprechstunde
    Gartenakademie Rheinland-Pfalz
  • DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH präsentiert die Planung/Grundstücke/Erschließung der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme „Konversion Landau-Süd“ - „Wohnpark Ebenberg“
  • Kinderschminken
  • Ballonzauber
  • Verpflegung durch Hofmeister Brot GmbH

Nachdem die vergangenen April-Tage doch eher kühl und verregnet waren, hat mit den ersten richtig wärmenden Sonnenstrahlen heute der Eidechsenumzug begonnen. Nötig wird dieser Ortswechsel für die Mauer- und Zauneidechsen, um sie nicht bei den Bauarbeiten für die Landesgartenschau 2014 in Landau zu gefährden. Den unter Naturschutz stehenden Tieren, die bislang im Bereich des ehemaligen Kohlelagers leben, sind extra Ausgleichsflächen angelegt worden.

Diplom-Biologe Horst Klein und sein Team sind deshalb dieser Tage am Einfangen der flinken Reptilien. „Wir sammeln die Echsen mit der Hand ab oder fangen sie mit einer kleinen Schlinge an einem Holzstock“, erklärt Klein. Das ist jedoch häufig recht schwierig, wie man sieht, wenn man die Fänger beobachtet. Sobald die wechselwarmen Tiere Energie in der Sonne „getankt“ haben, werden sie ziemlich schnell. Trotzdem gelingt es Klein nach und nach, die Eidechsen einzufangen.
In kleinen Stoffbeuteln werden die Reptilien in die Ausgleichsflächen in unmittelbarer Nähe gebracht. Ein spezieller Schutzzaun hindert die Tiere, wieder zu ihren angestammten Plätzen zurückzukehren. Da sich Eidechsen auch gerne verstecken, wird beim Absammeln zudem ein Trick angewendet. Bretter werden so auf dem Boden ausgelegt, dass sich ein kleiner Hohlraum bildet. Diese Spalten werden von den Tieren gern als Versteck angenommen. Drehen die Biologen dann die Bretter um, können sie die Reptilien recht einfach fangen. Ohne von der Sonne erwärmt zu sein, sind die Tiere nämlich deutlich langsamer.

Aktuell wird die Fangaktion noch drei weitere Tage andauern. Aber auch zusätzliche Bereiche des Kohlelagers könnten noch Ziel der geübten Reptilienfänger werden. „Nach den neusten Erkenntnissen sind dort mehr Tiere zu finden, als die Biologen ursprünglich vermutet hatten“, berichtet Matthias Schmauder, Geschäftsführer der Landesgartenschau Landau. Deshalb werde nun geprüft, ob noch mehr Tiere umgesiedelt werden können. Dafür müssten dann auch weitere Bereiche speziell für die Tiere hergerichtet werden. Steinhaufen, Sand, Holz und offene Grasflächen sind wichtig, dass sich die unter Naturschutz stehenden Eidechsen wohl fühlen.

„Das verändert zwar etwas die Bauabläufe, wir haben aber genügend Zeitpuffer in den Planungen“, betont Schmauder. Probleme für die Landesgartenschau werde es deshalb nicht geben. Und sind die Baumaßnahmen abgeschlossen, werden die Reptilienzäune wieder entfernt. Dann können die Eidechsen die neuen und in Teilen auch die dann umgebauten alten Flächen besiedeln. Als typische Kulturfolger sind die Tiere zum Beispiel auch in Landaus Wohngebieten zu finden.

Derzeit wird zwischen der Geschäftsstelle der Landesgartenschau Landau 2014 und der zukünftigen Vinothek, dem Gebäude null41, ein Hain aus Gleditschien (Gleditsia triacanthos/Sorte „Skyline“) gepflanzt. Zu einem bereits am 16. März durch Ministerpräsident Kurt Beck gepflanzten Baum kommen etwa 80 weitere hinzu. Mit dem Hain bekommt das ehemalige Kasernengelände eine neue Struktur. Die Bäume sind etwa sieben Meter hoch und können so den Besuchern der Landesgartenschau 2014 bereits viel Schatten spenden.

Viel geboten wird den Besuchern bei den Tagen der offenen Tür der Landesgartenschau Landau am Samstag und Sonntag, 12. und 13. Mai 2012. Im Mittelpunkt des Wochenendes stehen die ersten 30 Baumpaten. Sie erhalten am Sonntag die Urkunden für die von ihnen mit einer Spende unterstützten Bäume. Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken wird sich vor Ort über den Baufortschritt auf dem ehemaligen Kasernengelände informieren. Dazu haben auch die Besucher genügend Gelegenheit. Bei Baustellenführungen kann betrachtet werden, was sich alles für die Landesgartenschau verändert. Am Sonntag steht für die Stippvisite das „Schoppenbähnl“ zur Verfügung.

Im Rahmenprogramm ist an beiden Tagen zudem die Gartenakademie Rheinland-Pfalz vertreten: Beim Pflanzendoktor können sich die Besucher nützliche Tipps geben lassen. Die Firma Blumen Gaab wird den Blumenkasten mit der Landesgartenschau-Bepflanzung vorstellen und zum Kauf anbieten. Auch der Freundeskreis wird an dem Wochenende vertreten sein. Beim „KinderKreativDorf“ geht es um Bauen und kreatives Gestalten mit Ästen, Zweigen und Pflanzen. Aus Weidenruten soll ein großes Nest entstehen. Dieses wird zwei bis drei Meter Durchmesser haben. Vorbild ist eine Arbeit des Künstlers Nils Udo. Für die Kinder gibt es zudem ein eigenes Programm an beiden Tagen.

Geöffnet ist jeweils von 10 bis 17 Uhr. Die meisten Aktionen finden rund um die Geschäftsstelle der Landesgartenschau in der Georg-Friedrich-Dentzel-Straße statt. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

32 Weiß-Eschen (Fraxinus americana) werden heute und morgen an ihrem neuen Standort gepflanzt. Mit schwerem Gerät und Muskelkraft werden die Bäume derzeit gesetzt. Sie haben aktuell einen Stammumfang von 25 bis 30 Zentimetern, und ihre Wuchshöhe beträgt rund sechs Meter. Nicht mehr lange wird es dauern, bis bei den Weiß-Eschen die Blätter austreiben. Sechs weitere geplante Bäume in der Straße können wegen der derzeit noch andauernden Bauarbeiten erst im Herbst gesetzt werden.

In den kommenden zwei Wochen werden auf dem Gelände der Landesgartenschau und in anliegenden Straßen weitere Bäume gepflanzt. Am Dienstag nach Ostern sollen sie angeliefert werden, einen Tag später beginnen die Pflanzungen. Dabei wird im Bereich zwischen der Geschäftsstelle der Landesgartenschau und dem Gebäude null41, das unter anderem zu einer Vinothek umgebaut werden soll, ein Hain aus Gleditschien (Gleditsia triacanthos/Sorte „Skyline“) entstehen. Zu dem bereits vor drei Wochen durch Ministerpräsident Kurt Beck gepflanzten Baum kommen etwa 80 weitere hinzu.

An der Friedrich-Ebert-Straße werden 32 Weiß-Eschen (Fraxinus americana/Sorte „Skyline“) ihren neuen Standort erhalten. Sechs weitere geplante Bäume in der Straße können wegen der derzeit noch andauernden Bauarbeiten erst im Herbst gepflanzt werden. Auch in der Cornichonstraße sollen in den kommenden zwei Wochen eigentlich noch 28 Amerikanische Amberbäume (Liquidambar styraciflua) folgen. Ob diese tatsächlich noch gesetzt werden können, ist wegen der in diesem Jahr früh gestarteten Vegetationsperiode unklar. Alle Bäume werden einen Stammumfang von 25 bis 30 Zentimetern haben. Die aktuelle Wuchshöhe beträgt rund sechs Meter.

Die Landesgartenschau Landau 2014 gemeinnützige GmbH ist seit diesem Monat Ausbildungsbetrieb. Eine Fortbildung der Leiterin des Bereichs Veranstaltungen ermöglichte diesen Schritt. Seit dem 1. April ist nun ein Auszubildender zum Veranstaltungskaufmann angestellt.

„Bei den meisten Gartenschauen in anderen Bundesländern wird nur selten ausgebildet. Wir halten dies jedoch für sehr wichtig“, betont Geschäftsführer Matthias Schmauder. „Den jungen Menschen können wir gerade mit einem solchen Projekt ein besonderes Rüstzeug für ihre persönliche Zukunft mitgeben.“ Zudem werden auch immer wieder verschiedene Praktika angeboten.

Mauer- und Zauneidechsen, die derzeit noch auf dem Gelände des ehemaligen Kohlelagers leben, werden in den kommenden Tagen und Wochen umziehen. Nötig wird dieser Ortswechsel für die Reptilien, um sie nicht bei den Bauarbeiten für die Landesgartenschau 2014 in Landau zu gefährden. Den unter Naturschutz stehenden Tieren sind extra Ausgleichsflächen angelegt worden.

Bauarbeiten sind nur selten ohne Auswirkungen auf die Natur umzusetzen. Wenn seltene Tierarten vorkommen, muss jedoch besonders gut geplant werden. So auch auf dem Gebiet des ehemaligen Kasernengeländes Estienne et Foch, das durch die Landesgartenschau zu neuem Leben erwachen soll. Die Eingriffe in die Landschaft vor langer Zeit durch den Bau des militärischen Areals ermöglichten erst die Ansiedlung einer größeren Eidechsenpopulation. Auf zugewachsenen Flächen finden die wechselwarmen Reptilien nicht genügend Sonnenplätze, um den Körper auf die notwendige „Betriebstemperatur“ zu bringen.

„Von den in Deutschland vorkommenden Eidechsenarten sind viele als klassische Kulturfolger etabliert, durch starke Nutzung der Lebensräume passen sich die Arten den neuen Bedingungen oft sehr schnell an. Ob Weinberge oder neu errichtete Mauern und Gebäude, die Tiere erkennen die Vorzüge der neuen Lebensräume. Oft werden durch bauliche Maßnahmen sogar regelrechte »Hotspots« für die einheimischen Eidechsenarten geschaffen, gerade über dunkle Materialien oder Felsaufschüttungen finden Eidechsen bessere Bedingungen zur Thermoregulation“, erläutert Reptilienexperte Uwe Wünstel vom Terrarien- und Wüstenzoo Reptilium in Landau.
Ein spezialisiertes Planungsbüro für Landschaftsanalyse und Umweltbewertung aus Kaiserslautern ist seit 2009 mit der Thematik befasst. In Zusammenarbeit mit Biologen aus Köln wurden auf dem Landesgartenschaugelände die Bestände untersucht und entsprechende Flächen geplant, auf die die Tiere umgesiedelt werden sollen. Im Bereich des alten Kohlelagers werden etwa 300 Mauer- und Zauneidechsen vermutet, die durch den warmen März auch schon aus ihren Winterquartieren nach draußen gekommen sind.
Die ersten Absammlungen der flinken Echsen könnten somit bereits in der kommenden Woche beginnen. Auf einer Fläche von 1.100 Quadratmetern werden die Tiere gefangen und in ihren neuen Lebensraum gebracht, der sich östlich des alten Kohlelagers befindet und speziell für die Tiere hergerichtet worden ist. Biologen sollen dazu mehrmals über das Gelände gehen, um möglichst viele Tiere zu fangen.

Da sich Eidechsen auch gerne verstecken, wird zudem ein Trick angewendet. Bretter werden so auf dem Boden ausgelegt, dass sich ein kleiner Hohlraum bildet. Diese Spalten werden von den Tieren gern als Versteck angenommen. Drehen die Biologen dann die Bretter um, können sie die Reptilien recht einfach fangen. Ohne von der Sonne erwärmt zu sein, sind die Tiere nämlich deutlich langsamer. So lassen sie sich sogar mit der Hand erhaschen. Aber auch mit einem Stock, an dessen Ende sich eine spezielle Schlinge befindet, können die Eidechsen eingesammelt werden.

Dass die Tiere nicht wieder direkt auf die Baustelle zurückkehren, wird zudem ein spezieller Reptilienzaun aufgestellt. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird dieser entfernt. Die Eidechsen haben dann die Möglichkeit, das Gelände zurückzuerobern. Die Ausgleichflächen bleiben ebenfalls bestehen. In die andere Richtung wird kein Zaun aufgebaut, so haben die Eidechsen die Möglichkeit, sich gegenseitig auszuweichen. Stress durch eine zu hohe Besatzdichte soll für die Tiere somit vermieden werden.

„Wir haben auch Hinweise und Verbesserungsvorschläge aus der Bevölkerung von engagierten Naturschützern bekommen. Gerade wenn wichtige Bedenken vorgetragen werden, muss man die eigenen Planungen nochmals hinterfragen“, berichtet Landesgartenschau-Geschäftsführer Matthias Schmauder. Diese Anregungen habe man mit den zuständigen Naturschutzbehörden besprochen und Verbesserungen erreichen können. Dafür mussten kurzfristig sogar die schweren Geräte auf der Baustelle ruhen. Nach den Entscheidungen kann der Umbau jedoch weitergehen. Auch der aktuelle Hinweis auf Amphibienlaich wird überprüft und dieser vor den Umbaumaßnahmen am Birnbach gerettet.

Auch nach der Gartenschau sollen die Flächen reptiliengerecht vor Verbuschung offengehalten werden. „Es ist uns besonders wichtig, in diesem Areal, das auch direkt an das Naturschutzgebiet Ebenberg angegrenzt, den Tieren und Pflanzen nicht nur naturnahe Räume zu lassen, sondern auch neue zu schaffen. Die Renaturierung des Birnbachs auf dem Landesgartenschaugelände ist ein weiterer wichtiger Schritt in diese Richtung. Naturschutz ist uns wichtig, wir wollen mit den Behörden und Verbänden das Optimale für Floara und Fauna herausholen - auch über die Landesgartenschau hinaus“, sagt Schmauder.

Auch deshalb ist es dem Landesgartenschau-Team und dem Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb Landau (EWL), die zusammen für den Umzug der Echsen verantwortlich sind, besonders wichtig, die Tiere möglichst schnell umsetzen zu können. So soll verhindert werden, dass Tiere bei den Bauarbeiten zu Schaden kommen.

Ministerpräsident Beck pflanzt ersten Baum

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck hat den ersten Baum für die Landesgartenschau 2014 in Landau gepflanzt. Zusammen mit Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer und Matthias Schmauder, Geschäftsführer der Landesgartenschau, wurde ein Lederhülsenbaum an seinem neuen Standort in den Boden gesetzt.
Auf der Landesgartenschau werden Bäume eine bedeutende Rolle spielen, wenn das ehemalige Kasernengelände Estienne et Foch zu neuem Leben erwacht und in einem bunten Gewand erstrahlt. Etwa 1.000 Bäume sollen gepflanzt werden, der erste ist seit heute Vormittag auf dem Baustellengelände zu sehen. Ministerpräsident Kurt Beck war extra aus Mainz angereist, um mit der Pflanzung offiziell die Bauarbeiten einzuleiten. Zahlreiche Vorarbeiten sind bereits in den vergangenen Monaten geleistet worden.

Ein Bagger hievte den etwa sechs Meter hohen Baum in die zuvor vorbereitete Grube, dann war pure Muskelkraft gefragt. Mit einem überdimensionalen Spaten durften Ministerpräsident, Oberbürgermeister und Geschäftsführer die Erde einbringen. Sieben baustellenbegeisterte Jungs der Landauer Kindertagesstätte „Haus für Kinder“ gossen den Baum, der im Süden des Geländes beim Gebäude null41 steht, anschließend an.

Der Ministerpräsident zeigte sich begeistert: „Dieser Baum ist ein Symbol dafür, wie die Stadt Landau sich für die zukünftigen Generationen entwickeln will. Und da ist die Landesgartenschau ein ganz wichtiger Baustein dazu.“ Um die Landesgartenschau in Landau weiterhin bestmöglich zu unterstützen, übernahm Beck gleichzeitig die Schirmherrschaft für die Veranstaltung, die vom 17. April bis zum 19. Oktober 2014 die Besucher begeistern soll. Passend dazu gab es vom Oberbürgermeister einen Regenschirm im Design der Landesgartenschau.
Das Architekturbüro „Werkgemeinschaft Landau“, das den Wettbewerb zur Umgestaltung und Modernisierung des Gebäudes null41 gewonnen hat, präsentierte beim anschließenden Empfang seine Planungen für das Nutzungskonzept. Dieses umfasst im Erdgeschoss eine Vinothek der Region Südliche Weinstraße, Veranstaltungsräumlichkeiten, sowie ein Restaurant der gehobenen Gastronomie. Während der Landesgartenschau beherbergt das Gebäude zudem die Touristeninformation der Stadt Landau und der Südlichen Weinstraße. Im Obergeschoss finden sich gewerblich genutzte Räumlichkeiten.

Für die Werkgemeinschaft Landau steht der Gedanke einer „Hommage“ im Vordergrund: die temporäre und faszinierende Atmosphäre der Landesgartenschau dauerhaft in das Gebäude zu integrieren. Dabei erzählt das bestehende Kasernengebäude bereits als Teil des ehemaligen Militärgeländes eine sehr weit zurückliegende Stadtgeschichte. Die Baumaßnahmen sollen im Spätjahr beginnen.

Das abschließende Konzept für die gastronomische Nutzung im Erdgeschoss wird bis zum Jahresende entwickelt. Das Restaurant mit Vinothek und Veranstaltungsraum wird voraussichtlich schon im Jahr 2013 seinen Betrieb aufnehmen.

Gestern besuchte Innenminister Roger Lewentz die Geschäftsstelle der Landesgartenschau, um das Projekt kennenzulernen und sich über den Fortgang der Arbeiten zu informieren. Geschäftsführer Matthias Schmauder freute sich gemeinsam mit Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer und Bürgermeister Thomas Hirsch über das große Interesse des Ministers. Nachdem Lewentz über die Infrastrukturmaßnahmen im Umfeld der Landesgartenschau in Kenntnis gesetzt wurde, erläuterte Schmauder das Konzept der Daueranlage und der temporären Ausstellung. Den Abschluss bildete ein Rundgang durch das „Gebäude 002“ in der Cornichonstraße, von wo aus das zukünftige Gartenschaugelände gut zu überblicken ist. „Das gesamte Konzept steht auf sehr guten Füßen. Ich bin davon überzeugt, dass die Landesgartenschau 2014 ein voller Erfolg wird und freue mich bereits jetzt auf meinen nächsten Besuch in Landau“, äußerte sich der Innenminister angetan. Das Land Rheinland-Pfalz fördert das Projekt Landesgartenschau Landau mit rund 27 Millionen Euro.